Tierquälerei endet tödlich: Familie lässt Hund von der Sonne grillen
30 Grad im Schatten, die Sonne lacht. Ein perfekter Tag für Badevergnügen am Baggersee. Das dachte sich auch eine österreichische Familie und fuhr zum Baden an den Neusiedler See. Weil im Strandbad Hunde verboten sind, ließen sie ihren dreijährigen Pekinesen – Rüden im Auto sitzen, natürlich mit geöffneten Fenstern. Doch für den armen Hund bedeutete dies eine tödliche Falle. Das Auto erhitzte sich im Laufe des Nachmittags auf fast die doppelte Außentemperatur. Der Pekinese wurde regelrecht gegrillt. Passanten entdeckten den leidenden Hund, riefen die Polizei, die das arme Tier nur noch tot bergen konnte.
Die Familie des Hundes behauptete im Nachhinein, man habe regelmäßig nach dem Hund gesehen und es wäre ihm stets gut gegangen. Man könne sich überhaupt nicht erklären, wie es soweit kommen konnte. Ausschlaggebend für den Tod war wohl vor allem, dass dem Hund kein Wasser zur Verfügung stand, er zunehmend dehydrierte und schließlich an Hitze und Wassermangel verstarb.
Gegen den Familienvater, Besitzer des Hundes, wurde ein Verfahren wegen Tierquälerei eingeleitet.

