Inzest-Monster von Amstetten: Josef Fritzl kerkerte sogar die eigene Mutter ein
Es gab also offenbar noch viel mehr „Gefangene“ im Hause Josef Fritzl in Amstetten, als bisher gedacht. Nicht nur Elisabeth und einige ihrer Inzest-Kinder wurden gefangen gehalten, auch die Mutter des 73jährigen Josef Fritzl fristete ein grausames Dasein.
Offenbar rächte sich Fritzl auf diese Weise für die lieblose Kindheit.
Der 73jährige soll seine Mutter in einem Zimmer gehalten haben, dem er das Fenster zumauerte, damit sie kein Tageslicht mehr hatte. Die alte Frau soll nach dem Umzug der Familie nach Amstetten nur noch vor sich hin vegetiert haben. Dies geht aus Protokollen der psychologischen Untersuchung des Inzest-Monsters hervor. Das berichtet die österreichische Zeitung „OE24“.
Sein Hass auf die Mutter muss unvorstellbar gewesen sein.
„Sie hat mich allein groß gezogen, aber Liebe bekam ich nie von ihr. Sie prügelte mich, trat mich, bis ich am Boden lag und blutete. Ich fühlte mich dabei so erniedrigt und schwach“, zitiert „OE24“ Josef Fritzl.
„… Meine Mama ist Magd gewesen, musste viel arbeiten, ich habe von ihr nie ein Bussi bekommen und nie eine Umarmung, obwohl ich mich so bemühte, dass sie gut zu mir ist. Das einzige, was sie mit mir tat, war, in die Kirche zu gehen.”
Als seine Mutter älter wurde und auf ihren Sohn angewiesen war, fürchtete sie sich vor ihm, doch wehren konnte sie sich nicht mehr.
In dem Zimmer, das er als ihr Gefängnis auserkoren hatte, habe er das Fenster zugemauert, damit sie kein Tageslicht sehen konnte. In diesem Raum sei die Mutter schließlich auch 1980 elendig gestorben, berichtet die österreichische Illustrierte „News“ .
Offenbar half auch sonst niemand aus der Familie dem Opfer.

