Angst vor Arbeitslosigkeit: Krankenstand weiter niedrig
Angst vor Arbeitslosigkeit Krankenstand weiter niedrig. Deutsche Arbeitnehmer scheuen sich weiterhin aus Krankheit am Arbeitsplatz zu fehlen. Wie das Magazin „Die Welt“ jüngst berichtet, verharrt der Krankenstand in den ersten sechs Monaten des Jahres weiter auf niedrigem Niveau. Die durchschnittliche Fehlzeit pro Arbeitnehmer belief sich laut einer Statistik des Bundesgesundheitsministeriums auf 3,7 Arbeitstage.
Dies entspreche 3,34 Prozent der Sollarbeitszeit. Genau der gleiche Krankheitsstand wurde auch im ersten Halbjahr 2007 registriert. Dies sei der zweitniedrigste Halbjahreswert seit Einführung der Lohnfortzahlung 1970 und ein Rückgang um 20 Prozent gegenüber dem Beginn dieses Jahrzehnts (2000: 4,42 Prozent).
Der höchste Krankenstand sei im Februar mit 4,4 Prozent verzeichnet worden, am wenigsten fehlten die Beschäftigten dagegen im Januar (2,4 Prozent).
Als Gründe für die gesunkenen Krankenstände werden unter anderem der höhere Anteil von Bürojobs, jüngere Belegschaften, mehr Teilzeitkräfte sowie eine stärkere Angst vor Jobverlust im Krankheitsfall genannt.

