28th Jan2009

Knast oder Ehebett: Geprellte Braut wird rabiat

by L. S.

Knast oder Ehebett: Geprellte Braut wird rabiatJanet D., 35, aus Weißenfels in Sachsen-Anhalt ist sauer auf Ex-Knacki und Heiratsschwindler Torsten S. Der 38jährige ließ die Bauunternehmerin kurz vor der Hochzeit sitzen und nahm rund 50000 Euro aus der Firmenkasse.

Jetzt stellt ihm die taffe Bauuunternehmerin ein Ultimatum: Entweder Knast oder Ehebett

Über eine Liebesanzeige lernte Janet Torsten S. kennen als er noch im Gefängnis saß und eine Haftstrafe wegen Betruges absaß.

Janet: „Er war sehr charmant, erzählte, er säße nur wegen einer blöden Verkehrsgeschichte im Knast. Mir war’s egal: Ich hatte mich unsterblich verliebt, wollte ihn.“ Im August wurde er entlassen und stand bei seiner angeblich Angebeteten vor der Tür. Sie sagt: „Wir verbrachten romantische Abende mit heißen Liebesspielen.“

Doch dann wurden die Finger von Torsten S. lang. Er machte ihr einen Heiratsantrag und stieg in die Firma ein, offenbar nur um mit ihrer Vollmacht Baumaschinen zu unterschlagen und in die Firmenkasse zu greifen. Er nahm einen Firmenkredit auf. Dann ließ er Janet sitzen.

Inzwischen liebt er angeblich eine 35jährige Krankenschwester.

Das ist Janet alles egal. Sie will nur ihren Bräutigam zurück. Ein Kleid für die Hochzeithat sie schon.

„Ich will heiraten!“ sagt Janet.

Deshalb hat sie gegen den Heiratsschwindler Klage auf Bruch des Eheversprechens eingereicht. Sie sagt: „Ich gebe ihm eine zweite Chance: Wenn er zu mir zurückkommt und als Ehemann in der Firma und bei mir daheim die Schulden abarbeitet, ziehe ich alle Klagen und Anzeigen zurück.“

Jetzt heißt es also für den Heiratsschwindler Ehebett oder Knast …

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