27th Feb2009

Heimtückische Herpes Viren: Mutter küsst ihr Baby zu Tode

by F. H.

Heimtückische Herpes Viren: Mutter küsst ihr Baby zu TodeIn Großbritanien hat eine Mutter ihr eigenes Baby zu Tode geküsst. Die elft Tage alte Jennifer starb nämlich, nachdem ihr ihre Mutter Ruth (35) einen Kuss gegeben hat.

Die Mutter hatte durch den Kuss -ohne es zu wissen- das Herpes-Virus auf ihre Tochter übertragen und die Viren griffen die Organe des Kindes an, sodass Jennifer nur elf Tage nach ihrer Geburt verstarb.

Das Drama hatte sich bereits vor rund einem jahr ereignet, doch jetzt bestätigte Untersuchungsrichter James Adeley die Todesursache.

Dem Untersuchungsbericht nach hatte sich die Mutter während der Schwangerschaft zum ersten Mal mit Lippenherpes infiziert und aus diesem Grunde konnten weder Mutter noch Baby körpereigene Abwehrstoffe gegen das Virus entwickeln.

Wenige Tage vor Jennifers Geburt war Ruth dann an einer Art Grippe erkrankt und wurde wegen schmerzhafter Mundgeschwüre behandelt, wobei die Ärzte aber nicht erkannten, dass es sich dabei um Herpes handelte. Nach Auffassung des Richters sind die Ärzte für die Fehldiagnose jedoch auch nicht verantwortlich zu machen.

“Hätte ich die Risiken gekannt, hätte ich mich von meiner Tochter ferngehalten”, sagte die 35-Jährige der britischen “The Sun”. Sie will jetzt ihr tragisches Schicksal öffentlich machen, um das Risiko von Lippenherpes aufzuzeigen und davor zu warnen.

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