31st Mrz2009

Problembär ?: Bären-Alarm in Suffolk

by F. H.

Problembär ?: Bären Alarm in SuffolkJenny Pearce hat ihn gesehen, Meister Petz, den Bären von Suffolk. Als sie jüngst zusammen mit ihrem kleinen Sohn im Wald ein Picknick machte, brach das schwere Raubtiert, ein großer Bär, durch das Unterholz, erzählt die Mutter geschockt.

„Er sah wirklich riesig aus, als er durch die Bäume lief. Ich habe mir meinen Sohn geschnappt und bin zum Auto gelaufen“, sagte sie der britischen Zeitung „Sun“.

Jetzt ist Großbritannien im Bären-Fieber !

Auch ein Wanderer will Meister Petz am Wochenende in dem 3700 Hektar großen Wald namens „Rendlesham“ gesichtet haben. Ein anderer Spaziergänger machte sogar mit seinem Handy ein verschwommenes Foto des Braunbären.

Die Forstverwaltung ist allerdings skeptisch. Man glaubt den Berichten der Spaziergänger nicht.

Ein Sprecher: „Wir haben hier keine frei lebenden Bären. Wenn die Wanderer tatsächlich einen gesehen haben, muss er aus einem Zoo ausgebrochen sein.“

Der Tierschützer Alec Suttenwood glaubt eher an eine Verwechslung: „Wir haben aus der Vergangenheit Berichte über große Katzen in dieser Gegend. Auch manche Hunderassen haben wegen ihrer langen Haare eine gewisse Ähnlichkeit mit Bären.“

Schon seit dem elften Jahrhundert gibt es in Großbritannien keine Braunbären mehr.

Auch in Deutschland war im Sommer 2006 nach 170 Jahren zum ersten Mal wieder ein Braunbär gesichtet worden – Bruno streifte durch die bayrischen Wälder, riss 35 Schafe und wurde nach einem Monat erschossen. Jetzt steht er in einem Museum.

Hat England jetzt auch einen Problembären? Sicher ist: Das Gebiet Rendlesham in Suffolk wurde 1980 bereits einmal durch ungewöhnliche Beobachtungen bekannt. Damals wurden in drei aufeinander folgenden Nächten Ufos gesichtet…

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