Am Samstagabend moderierte Thomas Gottschalk zum dritten Mal in seiner Laufbahn eine Wetten, dass… Ausgabe auf Mallorca. Jetzt werden Stimmen laut, die Bagger-Wette wäre nicht ganz fair abgelaufen.
Das Show-Team hatte nicht erwähnt, dass der Bagger, der von Wettkandidat Stefan Averkamp (43) auf die Schaufel gekippt wurde, mit zusätzlichen Gewichten belastet wurde.
Wett-Pate Ralf Moeller erklärte, wenn er gewusst hätte, dass man mit physikalischen Hilfen den Bagger präpariert hatte, hätte er anders gewettet.
Dabei hängt bei Wetten, dass… der Unterhaltungswert natürlich vor allem davon ab, ob sich Prominente durch Wett-Schulden auch ein bisschen lächerlich machen müssen. Ralf Moeller musste.
Er löste seine Wettschulden mit einem Tauchgang ein.
Wettkandidat Averkamp gestand jetzt ein: „Ja, es stimmt. Wir hatten ca. zwölf Tonnen Gewichte in der Schaufel, mehrere Stahlplatten. Anders hätte ich den Radlader nicht kippen können.“
Denn das Gewicht der 22,5 Tonnen schweren Maschine ist wie bei jedem Bagger so verteilt, dass er unmöglich vornüber kippen kann. Erst durch die zusätzlichen Stahlplatten in der Schaufel geriet der Bagger aus dem Gleichgewicht und das „Hinterteil“ kippte nach oben.
Hollywood-Star Ralf Moeller (50), der in der Sendung der Wettpate war, wusste nichts von dem präparierten Bagger.
Noch kurz vor der Wette hatte der Schauspieler gesagt: „Das ist unmöglich!“
Das ZDF hält die kleine Manipulation für völlig legitim. Es sei eine physikalische Selbstverständlichkeit, dass man den Bagger ohne zusätzliche Gewichte nicht kippen könne. Vielleicht hätte man das erwähnen können, aber dennoch bleibe die Leistung des Baggerfahrers herausragend.

