Vicky Leandros
Vicky Leandros – griech.: Βίκυ Λέανδρος – wurde am 23. August 1952 (abweichend wird auch das Geburtsjahr 1948 angegeben) in Paleokastritsa auf Korfu (Vasiliki Papathanassiou) geboren und ist eine deutsch-griechische Sängerin und Politikerin.
Sie wurde durch ihren Vater Leandros Papathanassiou zu einer erfolgreichen Künstlerin gemacht. Dieser war unter dem Namen Leo Leandros bekannt geworden.
Vicky Leandros absolvierte eine Gesangs-, Ballett- und Gitarrenausbildung.
Von 1958 bis 1961 lebete sie in Hamburg.
Schon ihre erste Single “Messer, Gabel, Schere, Licht” im Jahre 1965 wurde zu einem Erfolg. 1967 nahm sie für Radio Luxemburg (RTL) am Grand Prix Eurovision de la Chanson (Eurovision Song Contest) in Wien mit dem Titel “L’Amour est bleu” teil und belegte einen vierten Platz.
Dieser Song wurde ins Besondere in der Instrumentalversion von Paul Mauriat zu einem Welthit und Evergreen.
Die Erfolgslaufbahn von Vicky Leandros zeigte dann weiterhin einen steilen Anstieg auf.
Im Jahr 1972 tritt sie zum zweiten Mal beim Grand Prix Eurovision de la Chanson für RTL in Edinburgh an. Mit dem Titel “Après toi” (Dann kamst Du) erreicht sie den ersten Platz und hat gleichzeitig einen großen musikalischen und kommerziellen Erfolg. Insgesamt werden von diesem Titel weltweit und in mehreren Sprachen über 5,5 Millionen Exemplare verkauft.
1974 kommt dann das Lied, welches Vickys Gassenhauer über Jahre wird “Theo wir fahr´n nach Lodz”.
Vicky Leandros war in den folgenden Jahren ständig am Musikmarkt vertreten, wenn es auch ruhigere Phasen der Sängerin gab.
Einen weiteren sehr großen Erfolg landete die Sängerin mit der deutschen Version der Titelmusik zum Film “Titanic” – “My Heart will go on”).
Im Jahr 2000 erschien dann ein erstes Album mit eigenen Kompositionen und 2003 ein Album mit Liedern von Mikis Theodorakis.
Am 9. März 2006 unterlag sie mit dem Titel “„Don’t break my heart” beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2006.
2009 findet sich Vicky Leandros neu und produziert ein Album mit den Söhnen Mannheims – “Möge der Himmel”.
Vicky Leandros war zwei Mal verheiratet und hat drei Kinder. 2005 trennt sich die Sängerin von ihrem zweiten Mann.
Vicky Leandros war auch politisch aktiv. Im Oktober 2006 kandidierte sie für die PASOK bei den Kommunalwahlen in Piräus und errang ein Mandat. Leandros war Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Kultur und internationale Beziehungen. Am 28. Mai 2008 gab sie ihren Rücktritt von all ihren Ämtern bekannt.
Auszeichnungen
Vicky Leandros kann unzählige Goldene und Platin Schallplatten vorweisen.
Platz 4 beim Eurovision Song Contest 1967
Goldene Europa 1968
Bronzene Rose von Montreux für die TV-Show „Ich bin“ 1971
Bronzener Löwe von Radio Luxemburg 1971
Platz 1 beim Eurovision Song Contest 1972
Best Selling Artist weltweit 1972
Goldene Europa 1974
Goldene Stimmgabel als beste Künstlerin in der Kategorie „Deutsch Pop“ 200
Internationaler Schlagerpreis in der Kategorie „Beste Künstlerin International“ 2001
Xenios-Zeus-Preis 2003
„Woman of the year“ in Griechenland 2005
Erfolgreichste Schlagersängerin Deutschlands 2007
Pfälzer Saumagen-Orden 2008
Platin Award für 50 Millionen verkaufte Tonträger 2009
Erfolgstitel waren unter anderen:
1965 Messer, Gabel, Schere, Licht
1967 L’Amour est bleu (Blau wie das Meer)
1969 Halt die Welt an
1972 Après toi (Dann kamst du)
1972 Ich hab’ die Liebe gesehn
1972 Hey, Joe McKenzie
1973 Die Bouzouki klang durch die Sommernacht
1974 Theo, wir fahr’n nach Lodz
1975 Ja, ja, der Peter der ist schlau
1976 Ich liebe das Leben
1976 Tango d’amour
1977 Auf dem Mond, da blühen keine Rosen
1977 Kali Nichta (Gute Nacht)
1982 Verlorenes Paradies (verloren zijn we niet)
1983 Grüße an Sarah
1991 S’agapo
1994 Du bist mein schönster Gedanke
1997 Manolito
1998 Zuhause in Griechenland
2001 Eleni
2002 Goodbye my love goodbye
2004 Das Lied von Zorba
2006 Don’t break my heart
2009 Möge der Himmel

