11th Nov2009

Selbstmord von Robert Enke: Sein Psychologe steht unter Schock !

by L. S.

Selbstmord von Robert Enke Sein Psychologe steht unter SchockAuf der Pressekonferenz zum Selbstmord von Robert Enke († 32) äußerte sich auch sein Psychologe. Zuvor hatte die Ehefrau Teresa Enke die schweren Depressionen ihres Mannes öffentlich eingestanden.

Dr. Valentin Markser steht nach dem Selbstmord seines Patienten selbst unter Schock.

Er sagt: „Ich stehe noch immer unter Schock. Robert Enke habe ich das erste Mal 2003 in meiner Praxis gehabt, nachdem er in Barcelona und Istanbul unter Depressionen und Versagensängste litt. Er ließ sich damals über mehrere Monate täglich bei mir behandeln…

… Dann stabilisierte sich sein Zustand, so dass er im Frühjahr 2004 in Spanien und Hannover erfolgreich spielen und leben konnte. Dann habe ich Robert Enke wieder vor etwa sechs Wochen, Anfang Oktober, gesehen. Er rief mich an, weil er spätestens im Sommer im Zusammenhang mit seiner Infektion in eine Krise geriet…“

Offenbar war Robert Enke nun aktuell also wieder in Behandlung. Hätte sein Selbstmord erahnt und verhindert werden können ?

Am 10. November 2009 beging Enke Selbstmord, stürzte sich vor einen Zug.

Markser zu Enkes Abschiedsbrief: „Hier entschuldigte er sich für seine bewusste Täuschung, um seinen Selbstmordplan durchführen zu können.“

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6 Responses to “Selbstmord von Robert Enke: Sein Psychologe steht unter Schock !”

  • Anna_Berlin

    Ich arbeite selber in einer Psychatrie. Ich frage mich die ganze Zeit, wie der Arzt von Robert Enke seine Verletzung der Schweigepflicht rechtfertigt? Der Arzt hätte niemals in der Öffentlichkeit darüber sprechen dürfen. Das Vertrauensverhältnis geht auch über den Tod hinaus und kann auch durch die Ehegattin nicht aufgehoben werden.
    Als 2.tes möchte ich anmerken, dass mir das Schicksal von Robert Enke richtig leid tut. Trotz alledem sollte man bedenken, dass in Deutschland alle 4 Minuten einen erfolgreicher Suizid durchgeführt wird und an diese Menschen genauso gedacht werden sollte, wie an Robert Enke. Ich habe in meiner Klinik jeden Tag mit Menschen zu kämpfen, die keinen Sinn mehr im Leben sehen. Depression ist eine Krankheit und fehlt die Einsicht des Patienten, kann diese auch nicht greifbar gemacht werden…

  • jackiki

    DU SOLLST NICHT MERKEN ;)

  • Andreas

    Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst,was weißt Du von den Schmerzen,die in mir sind und was weiß ich von Deinen.Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen,was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle,wenn Dir jemand erzählt,sie ist heiß und fürchterlich.Schon darum sollten wir Menschen voreinander so erfürchtig,so nachdenklich(…) stehen,wie vor dem Eingang zur Hölle. Erst wenn das erkannt wird kann jemanden geholfen werden. Selbst die größte Liebe kann das nicht schaffen,selbst angeblich renomierte Psychologen oder – Kliniken werden ohne dieses Wissen nicht weiterhelfen können,Trainer und Freunde schon mal gar nicht…außer derjenige der es erkannt hat und dann ist es noch ein langer harter Weg.

  • Jason

    Schaut euch auf youtube den Bericht von Frontal 21 über die Pharmamafia an. Ganz klar, die Einnahme von Antidepressiva hat ihn in den Selbstmord getrieben!

  • mike

    Was hat er Ihm wohl verschrieben? Welches Antidepressiva ist schuld? Welche Nebenwirkungen sind verschwiegen worden? Von dem spricht keiner!!

  • Wofgang

    was ist das für ein Arzt? was hatten die Freunde und Experten -die sicher Bescheid wussten- unternommen?