Wahl des Bundespräsidenten: Christian Wulff knapp gescheitert !

Der CDU-Poltiiker Christian Wulff ist noch nicht der neue Bundespräsident in Deutschland. Bei der Bundesversammlung am 30. Juni in Berlin konnte Wulff beim ersten Wahldurchgang ab 12.00 Uhr noch keine absolute Mehrheit erstreiten. Offenbar gab es im Lager von Union und FDP zu viele “Abweichler”, die nicht so wie von CDU-Parteichefin Merkel angesetzt, für Wulff stimmten.
Am Nachmittag steht also zunächst fest, dass Wulff – der Kandidat der Union und FDP – zunächst noch nicht Bundespräsident ist.
Ein weiterer Wahldurchgang muss Klarheit schaffen.
Neben Wulff kandidieren Joachim Gauck (70, parteilos) und Luc Jochimsen (74). Gauck tritt für SPD und Grüne an. Jochimsen ist der Präsidentschaftskandidat der Linken.
Jetzt muss ein neuer Wahlgang eine Entscheidung zwischen Gauck und Wulff herbei führen.
Die 14. Bundesversammlung, die um 12.00 Uhr startete, wurde für eine Stunde unterbrochen. Dann wird der Wahlvorgang wiederholt. In der Zwischenzeit wird vermutlich auf die “Abweichler” eingewirkt …
Christian Wulff (CDU) erhielt beim ersten Wahldurchgang 600 von 1241 gültigen Stimmen. Joachim Gauck erhielt 499 Stimmen. Lukrezia Jochimsen (Linke) erhielt 126 Stimmen. Der Kandidat der NPD erhielt 3 Stimmen. Es gab 13 Enthaltungen, 1 Stimme war ungültig.
Wird Wulff es doch noch schaffen ?

