Rotlicht-Skandal: Schweden-König nimmt Stellung
Am schwedischen Königs-Hof muss endlich wieder Ruhe einkehren. Nach langem Schweigen hat sich der schwedische König Carl XVI. Gustaf jetzt der Presse gestellt und Stellung zu den Vorwürfen im Rotlicht-Skandal genommen.
Angeblich soll der König Striptease-Lokale besucht und Kontakte ins Rotlicht-Milieu gepflegt haben.
Carl Gustaf dementierte jetzt öffentlich jegliche Spekulationen. In einem ungewöhnlichen Interview mit dem schwedischen Nachrichtensender TT erklärte Carl Gustaf: “Es kann sie unmöglich geben”, sagte er zu der Existenz angeblich Beweis-Fotos.
Und weiter: “Abgesehen davon ist es schwer, sich zu etwas zu äußern, das man nicht gesehen hat und das auch sonst niemand gesehen hat.”
In der unautorisierten Königs-Biografie „Der widerwillige Monarch“ wird mit wilden Enthüllungen über Carl Gustaf gearbeitet, von einem „Partyprinzen“ ist da die Rede.
Das Buch schildert wilde Partys und Affären des Königs mit jungen Frauen. Vor kurzem dann berichtete der schwedische Fernsehsender TV4 von Bildern, die den König in einem Strip-Club zeigen sollen. Die Fotos will der ehemalige Nachtclubbesitzer Mille Markovic in seinem Besitz haben, der gleichzeitig enthüllte, dass ein enger Freund des Monarchen große Geldsummen geboten habe, um die Veröffentlichung von kompromittierenden Fotos zu verhindern.
Zu seinem bisherigen Schweigen sagte der Schweden-König: “Natürlich untergräbt dies meine Glaubwürdigkeit, die Glaubwürdigkeit der Monarchie und ganz Schwedens. Das bedaure ich sehr. Doch das werde ich wieder geraderücken und dafür doppelt hart arbeiten”
Dem in jüngsten Umfragen deutlich gewordenen Wunsch von einer Mehrheit der Schweden, der seit 37 Jahren amtierende Monarch möge seiner Tochter Victoria den Thron überlassen, erteilte er eine Absage.

