Dominique Strauss-Kahn: Offizielle Anklage beeindruckt Ehefrau Anne Sinclair nicht
Hand in Hand schreitet Dominique Strauss-Kahn (62) mit seiner Frau Anne Sinclair (62) an den Fotografen und Presse-Vertretern vorbei.
Das Paar zeigt sich geschlossen, trotz Schmuddel-Anschuldigungen, Oral-Sex-Vorwurf und Vergewaltigungs-Prozess gegen den EX-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn.
Die offizielle Anklage ihres Mannes scheint Anne Sinclair nicht zu beeindrucken. Sie steht zu ihrem Mann.
Am Montag wurde vor einem Gericht in New York die offizielle Anklage gegen Dominique Strauss-Kahn verlesen. Er plädierte auf „Nicht schuldig“.
Vor dem Gerichtsgebäude demonstrierten Zimmermädchen. Sie skandierten: „Schande über dich!“
Hintergrund: Am 14. Mai soll er ein Zimmermädchen im New Yorker Luxushotel „Sofitel“ zum Oralsex gezwungen haben, versucht haben, die Frau (32) zu vergewaltigen. Der Staatsanwalt nennt sieben Anklagepunkte, darunter Oralsex, versuchte Vergewaltigung, Freiheitsberaubung. Bis zu 25 Jahre Haft drohen Strauss-Kahn.
Beim Prozess wollen Strauss-Kahns Anwälte angeblich behaupten, der Oralverkehr mit dem Zimmermädchen sei „nicht erzwungen“ gewesen – sondern freiwillig!
„Das ist grotesk“, sagte der Anwalt des mutmaßlichen Opfers. Das Zimmermädchen werde „selbst vor Gericht erscheinen und schildern, was er ihr angetan hat“.
Laut Gerüchten halten Experten die Aussage des mutmaßlichen Opfers für sehr glaubwürdig. Strauss-Kahn habe sich ihm nach Betreten der Suite nackt von hinten genähert und ihr an die Brüste gegriffen. Er drückte sie stehend runter auf die Bettkante und schob unter Gewaltanwendung seinen Penis in ihren Mund.
Sie protestierte, rief mehrmals „Nein!“, wehrte sich, doch vollendete letztendlich den Oralsex. Strauss-Kahn ejakulierte in ihren Mund, was der Frau laut ihrer Aussage „noch nie in ihrem Leben“ widerfahren sei. Sie spuckte, so die weitere Aussage, das Sperma aus, wartete in einem Nebenraum, bis Strauss-Kahn die Suite verlassen hatte. Dann informierte sie telefonisch die Personalchefin des „Sofitel“.

