17th Jul2011

EuroMillionen: Schottische Gewinner finanzieren jetzt Führerschein

by Ken Thomson

EuroMillionen: Schottische Gewinner finanzieren jetzt FührerscheinSie haben 185 Millionen Euro gewonnen, einen Führerschein brauchen die schottischen Lott-Millionäre Colin und Chris Weir wohl niemals mehr. Sie können mit ihrem Geld aus dem EuroMillionen-Topf für immer einen Chauffeur nutzen.

Doch unter den ersten Dingen, die das Eheparr von seinem neuen Reichtum finanzieren wird, sind Führerscheine, … für die Kinder.

Das Ehepaar, das bereits seit mehr als 30 Jahren verheiratet ist, ließ sich jüngst ganz öffentliche als Lotto-Gewinner feiern, nahm einen überdimensionalen Scheck entgegen und strahlte über das ganze Gesicht.

Über den Moment des Gewinns sagen die Eheleute: “Wir waren vor Freude aus dem Häuschen …Ich habe sogar ein Glas Weißwein getrunken, das mache ich normalerweise nur an Weihnachten.”

“Als klar war, dass wir gewonnen haben, hat sich das wie ein Traum angefühlt”, sagte der 64 Jahre alte Colin. Über ihre Zukunft sagen die beiden Schotten: „Wir sind keine glitzernden Persönlichkeiten”, sagte Chris, und ihr Mann fügte hinzu: “Mit dem Wohlstand kommt auch große Verantwortung.”

Immerhin gehört das Ehepaar jetzt zu den 500 reichsten Briten. Sie liegen mit ihren 185 Millionen Euro auf Platz 430. Sie haben mehr Geld als Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr, allerdings etwas weniger als Fußballstar David Beckham und seine Frau Victoria.

Die beiden wollen nun ihren 22 und 24 Jahre alten Kindern Häuser kaufen und ihnen Fahrunterricht bezahlen. Außerdem will das Paar viel reisen, etwa zur chinesischen Mauer, nach Australien, und in Museen in Frankreich und Russland. Eine besondere Reise hat auch Fußball-Fan Colin geplant: Er will ein Spiel des FC Barcelona live in dessen Stadion Camp Nou erleben.

Mit ihren 185 Millionen stellten die schottischen Gewinner einen neuen Lotto-Rekord in Europa auf. Den bisherigen Höchstgewinn kassierte auch ein Brite. Er gewann im Oktober 2010 129 Millionen Euro, scheute sich aber der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Mehr-Länder-Lotterie wurde 2004 eingeführt, Glücksspielgesellschaften aus neun Staaten nehmen daran: Die Lotterie kann in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Österreich, Portugal, Schweiz und Spanien gespielt werden.

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