Eichhörnchen-Alarm: Hauptbahnhof in Frankfurt lahm gelegt
Ein kleiner, putziger Nager hat am Montag in Frankfurt am Hauptbahnhof für Chaos gesorgt. Ein Eichhörnchen knabbert die Oberleitungen an, rund 200 Züge fielen aus.
Etwa gegen 7.45 Uhr fetzte das rote Fell-Bündel über einen 5 Meter hohen Metall-Masten und knabberte dort die Oberleitung an … bis auf die Metall-Litze…
Da knallt es ! Kurzschluss ! Das Eichhörnchen überlebt den 15 000 Volt-Schocker natürlich nicht, fällt tot zu Boden.
Der Bahnhof versinkt im Chaos !!
Auf vier Gleisen geht fast nix mehr, es gibt Verspätungen von bis zu 70 Minuten, dazu Zugausfälle. Mehr als 200 Züge sind von dem kleinen Knabber-Spass beeinträchtigt.
Auch Regionalzüge aus und nach Darmstadt bzw. Hanau.
Die IC‘s und ICE‘s kommen zum Teil gar nicht mehr an, müssen in Frankfurt-Süd oder Flughafen halten. Die Strecke Wiesbaden-Frankfurt-Dresden endet und beginnt in Fulda.
Chaos breitet sich aus, tausende Reisende stehen orientierungslos in der Gegend herum, vor den Service-Points bilden sich lange Schlangen.
Erst am Nachmittag, gegen 16 Uhr läuft der Zug-Verkehr im Hauptbahnhof von Frankfurt wieder normal.

